Auf gutem Fundament in die Zukunft
Die Firma Minck Elektrotechnik und Fernmeldetechnik hofft auf Entscheidung der Stadt zu Betriebsausbau
Unter dem Motto „Feste arbeiten – Feste feiern" stand die Betriebsfeier Marktoberdorfer Firma Minck und galt als Dankeschön für die Mitarbeiter. Zugleich war sie eine Betriebsversammlung mit Information über den Betrieb, Ehrung von Arbeitsjubilaren und Hervorheben besonderer Leistungen in der Aus- und Weiterbildung. 2013, so hieß es seitens der Firma, sei wieder ein erfolgreiches Jahr gewesen- wobei mit erfolgreich nicht nur Umsatz und Ertrag definiert seien, sondern auch Faktoren wie Fortbildung, Kundenzufriedenheit, Termintreue sowie ein gutes Betriebsklima. Zum betrieblichen Ablauf des Jahres 2013 wurden neben vielen Großprojekten ein herausragendes Bauvorhaben besonders genannt: Das Projekt HAWE in Kaufbeuren zählte zu den größten Einzelaufträgen der Firmengeschichte. Einige Eckdaten: Montage von über 4000 Leuchten, 6500 Metern Stromschienen, 11000 Metern Kabelrinnen, 25 000 Metern Lichtwellenleiter, 200 000 Metern Femmelde- und Datenleitungen.
Die Zahl der Mitarbeiter steigt
Aus dem innerbetrieblichen Bereich wurde erwähnt, dass die Anzahl der Mitarbeiter in Marktoberdorf und Memmingen auf 130 gestiegen ist. Trotz der Probleme im Handwerk, geeignete Auszubildende zu bekommen, hätten sieben neue Auszubildende im September ihre Lehrzeit begonnen – „nicht zuletzt auch deshalb, weil die Firma ihren Lehrlingen freiwillige übertarifliche Zahlungen vergütet, um mit anderen Ausbildungsberufen Schritt halten zu können“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die umfangreichste Weiterbildungsmaßnahme 2013 war, dass rund 80 Mitarbeiter den Hebebühnenführerschein machten. Außerdem fanden wieder diverse Fortbildungen in der Starkstrom- und Sicherheitstechnik statt.
Die derzeitige Auftragslage lasse darauf schließen, dass 2014 wieder ein positives Jahr werden wird. Außerdem hofft die Firmenleitung, dass in Sachen Betriebserweiterung am Firmenhauptsitz in Marktoberdorf die Stadt im Laufe des Jahres „zu einer für beide Seiten guten und praktikablen Lösung“ bezüglich der Nutzung des anschließenden Grundstücks am Kindergartenspielplatz von St. Martin kommen wird – zuma1 eine solche Entscheidung bereits seit rund vier Jahren ausstehe.
Daneben unverzögert inverstiert die Firma Minck bereits in die Erweiterung und Modernisierung in Memmingen. Mit der Aufstockung des Verwaltungstrakts und des Anbaus eines weiteren Lagergebäudes werden die Kapazitäten dem erweiterten Bedarf der Zweigstelle angepasst. ( az)