Minck setzt den Weg des stetigen Wachstums fort
Die Minck Elektro- und Fernmeldetechnik GmbH gehört zu den größten Elektrobetrieben im Allgäu. In den vergangenen Jahren ist das Unternehmen auf rund 160 Mitarbeitende angewachsen. „Seit geraumer Zeit stoßen wir immer mehr mit unseren Kapazitäten an unsere Grenzen. Gerade im Lagerbereich ist das offensichtlich geworden", erklärt Geschäftsführerin Valerie Keller-Minck. Auch fehlen Stellplätze für den Fuhrpark, der inzwischen auf 60 Fahrzeuge in Marktoberdorf angewachsen ist. Aus diesem Grund erweitert das Unternehmen. Bereits 2017 wurde der sogenannte „Frischmann-Hof“ in unmittelbarer Nähe des bestehenden Betriebsgebäudes erworben. Auf diesem Grundstück entsteht nun ein weiteres Park- und Lagerhaus, teilt Frau Keller-Minck mit.
Im vergangenen Jahr begannen in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Traut die Planungen für den Abriss des Bauernhofs und den anschließenden Neubau. „Nach anfänglichen Unstimmigkeiten mit den Genehmigungsbehörden bezüglich der Gestaltung des Neubaus wurden durch unseren langjährigen Architekten und Freund Peter Ossenberg die Pläne noch einmal überarbeitet und damit die Zustimmung des Landratsamtes Ostallgäu und der Stadt Marktoberdorf erreicht“, berichtet Frau Keller-Minck.
„Die ganze Baumaßnahme umfasst einen weiteren Lagerbereich, einen Schulungsraum mit Büroräumen und zusätzliche Stellplätze für die Betriebsfahrzeuge. Außerdem entsteht eine großzügige Wohnung - bevorzugt für Betriebsangehörige“, sagt Frau Keller-Minck. Die Architektur orientiert sich an der historischen Struktur des Ortes und setzt zugleich moderne Akzente. Ein Wiedererkennungswert zum bestehenden Hauptbetrieb ist ebenfalls vorgesehen.
„Die Firma Minck hält an ihrem Standort in Marktoberdorf fest. Das sei auch im Sinne der Stadt“ sagt Keller-Minck. Sie hebt die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Bauamt hervor. Inzwischen ist der Abbruch des alten Bauernhofes erfolgt. Der Rohbau soll im Frühjahr 2026 fertiggestellt werden, die gesamte Baumaßnahme voraussichtlich Ende 2026.
Das Engagement für den Standort spiegelt die Tradition des Unternehmens wider. Elektro Minck wurde über Jahrzehnte von Winfried Minck geprägt, der Ende April überraschend im Alter von 86 Jahren verstarb.
Seine Enkelin Valerie Keller-Minck führt das Unternehmen gemeinsam mit drei weiteren Geschäftsführern weiter. „Es war Herrn Minck wichtig, dass das Unternehmen in Familienbesitz bleibt und reibungslos weiterläuft“, ergänzt Valerie Keller-Minck. Mit den Neubau setzt die Minck Elektro- und Fernmeldetechnik den Weg des stetigen Wachstums fort.
Stefany Gronostay