Jahresabschlussfeier 2025 der Firma Minck
Im Dezember 2025 fand bei der Firma Minck der traditionelle Jahresabschluss statt. Frau Valerie Keller-Minck begrüßte die anwesenden Mitarbeitenden im Namen der gesamten Geschäftsleitung im Waldburg Saal in Ruderatshofen. Die langjährige Tradition, das Jahr am letzten Freitag vor Heiligabend – dieses Mal der 19. Dezember – bei gemeinsamer Mahlzeit und Rückblick auf das abgelaufene Geschäftsjahr zu begehen, wurde fortgeführt.
Der Abend diente als Zeichen der Anerkennung für die Leistungen aller Mitarbeitenden im vergangenen Jahr. Zudem wurde eine Tombola veranstaltet, deren Erlös, ergänzt durch einen Zuschlag der Firma, an humedica sowie das Ambulante Kinderhospiz München gespendet wurde.
Auch wurden Jubilare geehrt: Insgesamt 19 Mitarbeitende zeigten dem Unternehmen über 400 Jahre wertvolle Treue. Aktuell beschäftigt die Firma Minck rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Jahr 2025 begannen fünf Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, drei Informationselektroniker in Marktoberdorf und einer in Memmingen ihre Ausbildung. Über die Hälfte der Mitarbeitenden ist seit mehr als zehn Jahren im Unternehmen tätig.
In ihrer Ansprache blickte Geschäftsführerin Valerie Keller-Minck auf das vergangene Jahr zurück. Besonders hervorzuheben war der Verlust des Hauptgeschäftsführers Winfried Minck Ende April 2025. Frau Keller-Minck würdigte seinen prägenden Einfluss auf das Unternehmen und betonte die frühzeitige Planung für einen nahtlosen Übergang in der Geschäftsführung. Darüber hinaus wurde auch dem ehemaligen Auszubildenden Leon Kalinic gedacht, der im April 2025 durch einen tragischen Autounfall verstarb. Das gesamte Unternehmen gedachte beider Persönlichkeiten in einer Schweigeminute.
Anschließend berichtete die Geschäftsleitung über die Entwicklung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2025. Die Umsatzzahlen konnten das Rekordniveau von 2024 nicht erreichen, was insbesondere auf außergewöhnliche Projekte im Vorjahr zurückzuführen ist. Dennoch wurde eine solide betriebliche Leistung erzielt, wobei Kontinuität und ein stabiles Fundament weiterhin Kernanliegen bleiben.
Zu den wichtigsten Auftraggebern zählen etablierte Stammkundschaft wie die Firmen Herimo, Kaes mit ihren V-Märkten, Berger sowie Grob in Mindelheim und Indien. In der Fernmeldeabteilung gehören unter anderem die Firma Kaes, die Sparkasse Allgäu und die Karwendel Werke Huber zu den zentralen Kunden. Die Qualität der Arbeit und Zuverlässigkeit der Belegschaft werden als maßgebliche Gründe für die hohe Nachfrage genannt. Flexibilität, Teamarbeit und ausgeprägte Loyalität gegenüber dem Unternehmen fördern eine effiziente und zielorientierte Projektabwicklung.
Für das Jahr 2026 bestehen bereits feste Auftragszusagen, sodass eine positive Geschäftsentwicklung prognostiziert werden kann. Mit einer Auslastung von etwa 75 % zum Planungszeitpunkt ist ein solider Start ins neue Geschäftsjahr sichergestellt. Gleichzeitig wird auf den intensiven Wettbewerb und den steigenden Preisdruck hingewiesen, weshalb stabile Wartungsverträge zunehmend an Bedeutung gewinnen. Für die Fernmeldeabteilung ist hierfür ein Wartungsbestand von zwei Millionen Euro vorgesehen.
Im abschließenden Teil der Rede wurde zudem das Neubauprojekt „Park und Lagerhaus II“ thematisiert, dessen Baufortschritt zufriedenstellend verläuft. Die Ausführungsplanung steht, der Träger- und Spundwandverbau ist fertiggestellt und die Tiefbauarbeiten werden von der Firma Höbel durchgeführt.
Ein besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auch auf den Aktivitäten der Auszubildenden. Im Januar besuchten diese den Azubi-Tag beim Skiflug-Weltcup in Oberstdorf. Anfang Dezember fand ein gemeinsamer Besuch eines Fußballspiels des FC Augsburg gegen Leverkusen in der WWK Arena statt. Solche Events sollen auch künftig angeboten werden. Die Firma Minck profiliert sich als attraktives Ausbildungsunternehmen mit einem Durchschnittsalter der Belegschaft von 37 Jahren und derzeit 34 Auszubildenden.